Reisen, leben, arbeiten

Reisen, leben, arbeiten

Wirklich viel ist bei uns in der letzten Zeit nicht passiert. Aber wir reisen ja auch nicht, um euch einen Ort nach dem anderen vorzustellen, sondern um neben dem Reisen auch noch zu leben und zu arbeiten. Und genau das haben wir in den letzten zehn Tagen gemacht.

 

Campingplatz Playa de Poniente

3 Tage waren wir auf dem Campingplatz Playa de Poniente in Motril. Dort hatte man uns schon per Email zugesagt, dass wir dort unseren Stand aufbauen können. Der Campingplatz war ganz nett und unsere Womos konnten wir direkt hinter unserem Stand aufstellen. Ansonsten war es schon irgendwie so ein richtiger Rentner-Überwinterungsplatz. Einige schauten zwar ganz interessiert unsere Waren an, aber der Umsatz war eher gering. Unseren ersten Restaurantbesuch in Spanien haben wir uns davon allerdings gönnen können – was braucht der Mensch schon mehr?

 

Weihnachtsmarkt in Torrox Costa

Ganz kurzfristig bekamen wir dann eine Zusage für einen Platz auf dem Weihnachtsmarkt in Torrox Costa. Wir starteten morgens um 8 Uhr in Puerto de Motril und waren pünktlich um 10 Uhr in Torrox.
Wir gingen in die Halle und direkt lief ein schon sympathisch aussehender Mensch auf uns zu und meinte: „Hey, ich bin Alan. Wir kennen uns aus Facebook und ich freue mich, Euch endlich kennen zu lernen.“ Es ist toll, virtuell so viele Freunde zu haben………… aber nichts kann die Realität ersetzen.
Der Weihnachtsmarkt lief über 5 Tage. Mit Koffern voller Geld konnten wir auch hier nicht rausgehen, aber wir wissen nun, wie so ein Markt hier läuft, haben tolle Tipps bekommen und tolle Menschen kennengelernt.

 

Stellplatz für 10 TageBegegnungen

Ganz toll war bzw. ist die Begegnung mit Alan und Carmen. Wir standen draußen auch bereits mit unseren Wohnmobilen nebeneinander und vom ersten Moment mochten wir uns einfach. Abend für Abend saßen wir nach Marktende zusammen draußen und klönten stundenlang. Nachdem der Markt vor einigen Tagen schon zu Ende ging, beschlossen wir alle, einfach noch ein paar Tage stehen zu bleiben. Der Organisator Oliver gab uns die Erlaubnis, solange stehen bleiben zu können wie wir wollen.
Nun stehen wir hier immer noch. Es passt ganz gut, weil wir alle hier in der Gegend noch allerlei zu erledigen haben. Und so richtig trennen will sich auch irgendwie noch keiner von uns allen.
Wir tun einfach gar nichts, freuen uns über die Ruhe und genießen jede Minute. Fast jeden Abend machen wir unser Feuerchen an, trinken Rotwein und Alan holt dann seine Gitarre raus und spielt seine eigene Musik. Vor kurzem hat er nämlich einen Produzenten gefunden, der über ihn einen Dokumentarfilm gedreht und eine CD gemacht hat. Die Musik ist einfach wunderschön – uns hat es besonders ein Song „Mountain Top“ angetan. Er hat aber auch eine ganz besondere Stimme, wunderschön anzuhören.

 

Wie geht es weiter?

So vergehen die Tage. Am Montag dann wollen wir nach Malága aufbrechen, da Alina dort von ihrem Vater abgeholt wird, um Weihnachten und Silvester in Deutschland zu verbringen.

 

 

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