Altea

Unser Plan war es, nach dem Campingplatz „Los LLanos“ in Dénia, uns einen Ort zu suchen, an dem wir direkt am Strand stehen können. Dass sich das, anhand der dichten Population, so schwer gestaltet, ahnten wir natürlich nicht. So führte uns unsere Sehnsucht nach einem schönen Ort bis kurz vor Altea. Wir fuhren auf einen Parkplatz an der N340, neben einem Supermarkt. Schwitzend, müde und hungrig durchsuchten wir alle Apps und Karten die wir dabei hatten. Bei Google Maps hatte Zeenat dann einen schön aussehenden Platz gefunden. Haken: Die Straße ging geschätzte 12% runter. Wir waren uns einig, dass wir unseren alten Schätzchen das nicht zumuten konnten. Zur gleichen Zeit schlich ein Mann mit einem kleinen Hund auf dem Parkplatz rum und begutachtete unsere Autos. Als er uns begrüßte ( Ah, ein Deutscher! ), erzählten wir ihm, dass wir einen Platz für die Nacht suchten, uns aber nicht trauten, die 12% runter zu fahren. Er machte uns Mut, denn der Platz sei wirklich okay und die Abfahrt nur ca. 300 Meter so steil. Es wäre wohl früher mal ein Schwulenstrand gewesen.

Was sollen wir sagen, die beiden Dicken haben die Abfahrt tatsächlich geschafft. Wir haben zwar trotz erstem Gang ganz schön an Fahrt aufgenommen, konnten aber unten rechtzeitig die Kurve nehmen, ansonsten wären wir nämlich über die Klippe gefahren und im Meer gelandet.

Der Platz ist einfach traumhaft. Wir haben uns eine kleine Wagenburg gebaut und hatten somit viel Privatsphäre und eine gewisse Sicherheit. Der Ausblick dort ist unbezahlbar, man kann sogar runterklettern und kann zwischen Felsen und Steinen etwas ins Wasser gehen.

Die Schwulen treffen sich dort übrigens immer noch. Sie sind allerdings sehr diskret, kommen und gehen stets alleine, grüßen freundlich und halten sich am Ende des Weges, direkt an den Klippen auf. Wen das nicht stört, der sollte sich den Platz unbedingt merken!

Hier die Koordinaten:

38,6284580 / 0,0093310

Abends ist der Hafen, ca. 500 Meter entfernt, wunderschön beleuchtet und bietet eine tolle Atmosphäre. Läuft man an der Promenade, fühlt man sich direkt um tausende von €uros reicher. Die Yachten, die dort ankern, haben wahrscheinlich den Wert eines ganzen Landes. Auch wenn wir uns das Essen in eines der dortigen Restaurants wahrscheinlich nie leisten können, war es doch schon ein tolles Gefühl, dort einfach nur zu entlang zu laufen.

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