4 Wochen on the road

Die bisherige Zeit war zumeist recht unspektakulär. Wir sind von Stellplatz zu Stellplatz getingelt und haben nicht wirklich viel von dem Leben draußen mitbekommen. Unsere Abende verbringen wir meist spielend. Trotz des überwiegend guten Wetters, hat es uns einfach weiter in den Süden gezogen. Wir waren glücklich und zufrieden, sobald wir das Meer sahen und haben außer dem auch nichts anderes sehen wollen. Daher haben wir unsere Energie aufs Weiterkommen gerichtet. Unser erstes wirkliches Ziel ist schließlich die Gegend um Murcia.

Unsere schönsten Standorte bisher

Sornay

In Sornay haben wir Freundschaft geschlossen. Auch wenn es nur ein Tag war, er hat uns gezeigt, was für tolle Menschen es auf dieser wundervollen Welt gibt.

 

Le Barcarés

In Le Barcarés waren wir zum ersten Mal am Strand. Für Alina war es sogar das erste Mal im Leben, natürlich war sie sofort hin und weg. Eigentlich wollten wir nur kurz bleiben – wenn Eddy und das Wünschen uns nicht zum Bleiben gezwungen hätten. Leider hat uns das Warten auf das Ersatzteil den Blick auf die Umgebung etwas getrübt und wir haben die 12 Tage gar nicht richtig genutzt. Aber trotzdem hatten wir dort eine schöne Zeit, die wir nicht so schnell vergessen werden. Wir haben stundenlang am Strand gesessen, die Hunde haben Wellen gejagt, wir haben Muscheln gesammelt, mit ihnen gebastelt und schippeweise Sand mit in die Wohnmobile geschleppt.

Sant Joan de les Abadesses

Endlich in Spanien – davon hatten wir geträumt! In unserer ersten Nacht in Spanien haben wir so gut geschlafen wie lange nicht mehr. Es war, trotz der Berge, um einiges wärmer als in der windreichen Region um Le Barcarés.

Die bergigen Straßen haben uns ganz schön auf den Prüfstand gestellt. Für 5 Kilometer haben wir eine gefühlte Stunde gebraucht. Eine Haarnadelkurve nach der anderen hat uns beten lassen, dass kein Fahrzeug entgegen kommt. Zum Glück waren wir dort an einem Sonntag unterwegs, da waren zumindest die LKWs nicht auf der Straße. Aber wir haben es geschafft. Zwar knapp, da zweimal Eddys Bremse kurz vorm Kollaps war, aber wir sind heile ans Meer gekommen.

L´Hospitalet de l´Infant

Das erste Mal standen wir frei und nicht auf einem ausgewiesenen Stellplatz. So dicht am Meer war es schon wahnsinnig toll. Nur leider war es nicht einsam genug, standen wir doch mitten in einer nobleren Wohnsiedlung. Wir haben bis spät Abends am Strand gesessen, es war einfach nur schön!

Oropesa

Der Ort an sich ist eigentlich ziemlich hässlich. Das Bild wird beherrscht von riesigen Hotelbauten, die alle schon bessere Zeiten gesehen haben. Aber an unserem Platz haben wir die nicht gesehen. Wir haben das erste Mal wirklich wild gestanden. Normalerweise schlafen wir relativ lange, aber hier waren wir pünktlich zum Sonnenaufgang wach und konnten tolle Bilder machen.

Die ersten vier Wochen sind wie im Flug vergangen, noch nie haben wir uns so frei gefühlt, wie in diesen Tagen. Wir sind bereits an ein paar Grenzen gestoßen, haben beim Rangieren geschwitzt, über uns selbst geflucht und haben vor Wut geheult. Aber im nächsten Moment haben wir gelacht bis der Bauch weh tat, haben wunderschöne Landschaften bewundern dürfen und die Zeit miteinander bis ins Kleinste genossen. Und viele der Tränen waren aus purer Glückseligkeit.

Wir sind überaus glücklich darüber, dass Du uns auf diesem Weg begleitest! Falls Du irgendwelche Fragen hast, scheue Dich bitte nicht, sie uns zu stellen. Hast Du vielleicht noch einen Geheimtipp für uns?

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